Alle Maschinen mit Arbeitselementen in Form von Bearbeitungsscheiben sind eine Gerätegruppe, die sich durch einen geringen Leistungsbedarf und einen relativ geringen Verschleiß
der Arbeitselemente im Verhältnis zur durchgeführten Bodenbearbeitung auszeichnet. Einzelne Scheibeneggen unterscheiden sich im Abstand der einzelnen Scheibenabschnitte,
im Anstellwinkel der Arbeitselemente, im Eigengewicht und in der Art der Amortisation.
Die Scheibenegge ist eine der am häufigsten gewählten Maschinen für die Bearbeitung nach der Ernte und das Einmischen von Ernterückständen in den Boden. Klicken Sie auf die Kategorie, um zu den Themen zu gelangen, die Sie interessieren.
In diesem Abschnitt haben wir 3 Fragen zusammengestellt, die bei der Auswahl und Nutzung einer Scheibenegge am häufigsten gestellt werden.
Meistens rechnet man mit 30–50 PS pro 1 Meter Arbeitsbreite der Scheibenegge:
Neben der Traktorleistung sollten auch das Maschinengewicht der Scheibenegge und die Art der Aggregierung berücksichtigt werden, also ob die Maschine aufgehängt oder halbaufgesattelt ist. Bei Zweifeln können Sie die Auswahl mit den Beratern von Rolmako besprechen.
Als am universellsten gelten meistens Scheiben mit einem Durchmesser von 560 mm. Die endgültige Auswahl sollte jedoch an die Menge der Ernterückstände, die Bodenart und die geplante Arbeitstiefe angepasst werden.
Wenn Sie angeben, nach welchen Kulturen Sie am häufigsten arbeiten und wie der Boden aussieht, helfen Ihnen die Berater von Rolmako gerne bei der Auswahl des passenden Scheibendurchmessers.
Die Bezeichnungen Scheibenegge und Scheibenaggregat werden oft synonym verwendet. Gemeint ist meistens eine Maschine mit Scheiben und Walze. Der Begriff Kompaktscheibenegge beschreibt in der Regel eine kürzere, kompakte Konstruktion für schnelle, flache Bodenbearbeitung und intensives Einmischen der Ernterückstände. Im Polnischen ist „agregat” ein allgemeiner Begriff für einen Maschinensatz oder eine Bodenbearbeitungsmaschine.
Sie können sich jederzeit mit den Beratern von Rolmako beraten.
Die folgenden Parameter beeinflussen, wie die Scheibenegge die Ernterückstände schneidet und einmischt und wie sie mit verschiedenen Böden zurechtkommt. In der Praxis zählen vor allem: Maschinengewicht und Anpressdruck, Scheibendurchmesser und Scheibentyp, Durchgang unter dem Rahmen, also der Abstand der Bodenbearbeitungswerkzeuge, sowie die Auswahl der passenden Walze.
Wichtig! Die Walze hat großen Einfluss auf den Endeffekt der Bodenbearbeitung und auf die Anpassung der Scheibenegge an den Boden. Lesen Sie unseren Ratgeber zur Auswahl von Nachlaufwalzen in der Kategorie: Walzen für landwirtschaftliche Maschinen.
Eine Scheibenegge sollte am besten an die Bodenart und die Menge der Ernterückstände angepasst werden, weil diese Faktoren die Stabilität der Arbeit, das Risiko von Verstopfungen und den Mischeffekt am stärksten beeinflussen.
Kurz gesagt:
Die Wahl hängt hauptsächlich von der Menge der Ernterückstände und vom Arbeitsziel ab: Schneiden und Mischen oder Einebnen.
Dann, wenn die Standardwahl, zum Beispiel 560 mm, bei einer konkreten Aufgabe nicht den besten Effekt bringt. Für die ultraflache Bodenbearbeitung werden kleinere Scheiben verwendet, zum Beispiel 440 mm beim SpeedCutter. Für die Arbeit in der schweren Stoppelbearbeitung und bei einer großen Masse an Ernterückständen werden häufiger größere Scheiben gewählt, zum Beispiel 620 mm wie bei Rolmako U 671.
Die Regel ist einfach: Je größer das Risiko einer Verstopfung ist, desto größer sollten der Abstand zwischen den Reihen der Scheiben und der Durchgang unter dem Rahmen sein.
Bei Problemen mit Verstopfungen lohnt es sich auch, auf die Arbeitsgeschwindigkeit und die Einstellungen zu achten. Sagen Sie uns, mit welchen Ernterückständen Sie am häufigsten arbeiten, zum Beispiel nach Mais, Zwischenfrucht oder Getreide – die Berater von Rolmako helfen Ihnen gerne bei den Konfigurationsmöglichkeiten und bei der Auswahl einer Konstruktion, die flüssig arbeitet.
Wartungsfreie Naben verkürzen die Wartung der Maschine auf ein Minimum, weil sie keine regelmäßige Schmierung benötigen. Diese Lösung wird besonders von Anwendern geschätzt, die in der Saison arbeiten:
Möglich wird das durch eine geschlossene Konstruktion und Dichtungen, die das Lager vor Verunreinigungen schützen. In der Praxis bedeutet die wartungsfreie Nabe weniger tägliche Wartung und mehr Zeit für die Arbeit im Feld.
Je größer der Scheibenwinkel, desto stärker sind Schneiden und Mischen, aber meistens steigen auch der Widerstand, der Kraftbedarf und der Kraftstoffverbrauch. Der Winkel der Scheiben sollte an den Boden, die Menge der Ernterückstände und die gewünschte Arbeitstiefe angepasst werden, damit der gewünschte Effekt erreicht wird, ohne den Traktor unnötig zu belasten.
Fragen Sie bei Rolmako nach der Universalität im Einsatz der Maschinen. Wenn dies die einzige Scheibenegge im Betrieb sein soll, setzen Sie auf das Modell U 652.
Die richtigen Einstellungen der Scheibenegge beeinflussen den Effekt der Bodenbearbeitung, den Kraftstoffverbrauch und einen flüssigen Maschinenbetrieb. Nachfolgend haben wir praktische Hinweise zur Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitstiefe, Überlastsicherung und zum Verschleiß der Scheiben zusammengestellt.
Der typische Bereich für gutes Schneiden und Mischen liegt bei 10–15 km/h. Eine zu niedrige Arbeitsgeschwindigkeit kann den Mischeffekt verschlechtern, während eine zu hohe Geschwindigkeit das Risiko ungleichmäßiger Arbeit, des Hochwerfens von Erde und steigender Widerstände erhöht. Auf schweren Böden oder auf steinigen Flächen ist es oft besser, langsamer zu fahren. Man sollte daran denken, dass die Geschwindigkeit und die Einstellungen der Scheibenegge korrigiert werden sollten, zum Beispiel wenn nach der Überfahrt unbearbeitete Streifen zurückbleiben oder Ernterückstände „gezogen” werden. Bei der ultraflachen Bodenbearbeitung sind Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h möglich.
Bei der ersten flachen Bearbeitung nach der Ernte arbeitet die Scheibenegge meistens flach, in der Regel bei 5–10 cm.
Diese Arbeitstiefe ermöglicht es, die Stoppel zu unterschneiden, die obere Bodenschicht mit den Ernterückständen zu mischen und Verluste der Bodenfeuchtigkeit zu begrenzen, ohne den Boden unnötig stark zu bewegen. Tiefer sollte man erst dann arbeiten, wenn die Bodenbedingungen und das Ziel der Bodenbearbeitung es erfordern.
Eine Gummisicherung dämpft Schläge gut und stabilisiert die Arbeit unter allen Bedingungen. Eine Federsicherung kommt gut mit häufigen Überlastungen auf leichten Böden zurecht, weil sie den Arbeitswerkzeugen ermöglicht, bei Hindernissen, zum Beispiel bei Steinen, auszuweichen. Durch die ständige Vibration garantiert sie jedoch keine so gute Einhaltung einer konstanten Arbeitstiefe wie ein Gummistoßdämpfer. Unabhängig von der Wahl ist die Qualität der Ausführung des Stoßdämpfers wichtig, besonders bei einer Gummilösung. LongLife von Rolmako ist ein Gummielastomer, das ausschließlich bei führenden Premium-Marken eingesetzt wird.
Verschlissene Arbeitsscheiben verschlechtern den Arbeitseffekt der Scheibenegge, die dann:
Den Verschleiß der Scheiben erkennt man auch an einem kleineren Scheibendurchmesser und an abgestumpften Schneidkanten. Bei den Rolmako-Bronen besitzt die Scheibensektion eine Verstellung der Trägerbalken mit den Scheiben. Dadurch können die Scheibenbalken bei zunehmendem Verschleiß der Bodenbearbeitungswerkzeuge zueinander korrigiert werden. So bleibt ein optimales Schneiden unabhängig vom Abnutzungsgrad der Scheiben möglich.
Eine Scheibenegge kann den Bedarf an Pflügen reduzieren und einen Teil der Arbeiten übernehmen, die sonst mit dem Pflug ausgeführt werden. Sie ist jedoch kein Ersatz eins zu eins anstatt eines Pfluges.
Wenn die Scheibenegge ungleichmäßig arbeitet, zur Seite zieht oder sich verstopft, hilft meistens eine schnelle Korrektur der Einstellungen. Nachfolgend finden Sie eine kurze Checkliste der häufigsten Probleme und Maßnahmen, die in der Regel Wirkung zeigen.
Ein Damm oder eine Rille in der Mitte nach der Überfahrt bedeutet meistens, dass die Maschine ungleichmäßig zur Fahrtrichtung arbeitet.
Wenn der Damm oder die Rille nur unter bestimmten Bedingungen entsteht, kann die Ursache ein zu nasser Boden oder eine unebene Oberfläche des Feldes sein. Wenn die Maschine zur Seite zieht, reicht es meistens aus, die Arbeitstiefe der vorderen Sektion der Scheiben im Verhältnis zur hinteren Sektion zu verringern. Geben Sie das Modell und die Bodenbedingungen an, also Boden und Arbeitstiefe – die Berater von Rolmako helfen Ihnen gerne dabei, die richtige Korrektur zu beginnen.
Das Ziehen zur Seite bedeutet meistens ein Problem mit der Führungsgeometrie: Die Scheibenegge läuft nicht in der Achse des Traktors, oder eine Seite beziehungsweise eine Sektion, vorne oder hinten, arbeitet mit größerem Widerstand.
Die vordere Sektion der Scheiben arbeitet oft mit deutlich höheren Widerständen und benötigt deshalb manchmal eine flachere Einstellung im Verhältnis zu den nachfolgenden Bodenbearbeitungswerkzeugen. Wenn die Maschine nur an bestimmten Stellen zur Seite zieht, kann die Ursache ein ungleichmäßiger Widerstand des Bodens oder eine schräge Fahrtrichtung sein. Die Berater von Rolmako können bei der Korrektur der Einstellungen helfen. Geben Sie dazu das Modell und die Arbeitsbedingungen an: Boden, Arbeitstiefe und Arbeitsgeschwindigkeit.
Meistens passiert das, wenn die Scheiben die Ernterückstände nicht schneiden, sondern sammeln und verschieben. Wenn die Scheibenegge vorher zufriedenstellend gearbeitet hat, sollten die Schnittbedingungen und der Materialfluss verbessert werden:
Wenn das Problem sofort aufgetreten ist, ist die Maschine wahrscheinlich zu leicht. Möglicherweise sind ein größerer Reihenabstand und ein größerer Durchgang unter dem Rahmen erforderlich. Sagen Sie, nach welcher Kultur Sie arbeiten und welche Bodenbedingungen vorliegen, also Bodenfeuchtigkeit und Menge von Stroh, damit die Berater die schnellste Korrektur der Einstellungen nennen oder eine passende Rolmako-Lösung vorschlagen können.
Verstopfungen in der Zwischenfrucht entstehen meistens dadurch, dass die Pflanzenmasse nicht frei durch die Maschine fließen kann und sich zu stauen beginnt. Prüfen Sie die Bodenbedingungen, besonders die Bodenfeuchtigkeit, den Materialfluss, also Durchgang und Reihenabstand, sowie die Arbeitseinstellungen. Manchmal reicht eine einzige Korrektur, damit das Problem verschwindet.
Schreiben Sie, um welche Zwischenfrucht es sich handelt, also Arten und Höhe, und unter welchen Bedingungen Sie arbeiten. So können die Berater von Rolmako leichter passende Einstellungen wählen, die Verstopfungen begrenzen. Bei der Auswahl der Maschine lohnt es sich, auch auf unterstützende Werkzeuge zu achten, zum Beispiel auf eine vordere Messerwalze.
Schreiben Sie uns – die Berater von Rolmako helfen Ihnen, die passende Scheibenegge für Ihre Feldbedingungen auszuwählen und einzustellen.